Hegering Ochtrup
 
Heimat der Ochtruper Jäger

Der Wolf - oder die Artefakte die Naturschutzorganisationen wie z.B. der NABU, BUND etc. bis hin zum Umweltministerium für den "echten" Wolf halten, vermehren sich seit dem Jahr 2000 unkontrolliert in Deutschland. Der Zeitpunkt korreliert sehr passend mit dem Abzug der letzten sowjetischen Truppen aus dem ehemaligen Gebiet der DDR. Russische Soldaten haben in Züchtungen Wolfshunde mit echten Wölfen aus der russischen Taiga gekreuzt um mehr Schärfe als Zuchtziel zu erreichen. Diese Zuchtformen sehen genetisch reinen Wölfen zum Verwechseln ähnlich. Beim Abzug der Truppen konnten die Soldaten der roten Armee diese nicht wieder mit in die Heimat nehmen, viele sind einfach freigelassen worden. Diese Hybriden zeigen wenig Scheu vor menschlicher Nähe, sind immer häufiger auftretende Sichtungen in Dörfern und Städten ein Beleg dafür. 

Die hilflose Antwort der Politik in Deutschland lautet Zäunung von ganzen Landstrichen teils mit Elektro-Litzen. Hier sterben ganze Herden von Amphibien den Stromtod.

Herdenschutzhunde für Schäfer, Entschädigungszahlungen aus Steuermitteln für gerissene Haustiere, Schafe, Rinder, Pferde etc.

Einrichtung von Wolfsberaterstellen mit allem was dazu gehört, vor allem viele Steuermittel die mit Sicherheit anderswo dringender gebraucht werden ! Die Liste des Unsinns ist lang, zu lang um alles hier aufzuführen. Lesen Sie selbst die Einschätzung vom führenden Wolfsexperten weltweit: Professor Dr. Valerius Geist.                                       F.A. Wenning, Ochtrup


1 Geist, V. Big Game Forever Banquet and Wolf Symposium, August 11-2018, Grand Junction, CO

Geist, Val, Grand Junction, Colorado August 11th 2018,
Banquet and Wolf Symposium, Big Game Forever. Contact: 250-723-7436,
kendulf@shaw.cakendulf@hotmail.com.

Inhalt

Sinnlosigkeit..................................................................................................................2

Ich bin hier um Ihnen zu sagen, warum der Wolf nicht in besiedelte Landschaften gehört............................................................................................................................2

Zerstörung der Wildtierpopulationen .............................................................................2 

Aber wo gehen die Wölfe hin, wenn sie die Beute aufbrauchen? .................................4 

Zystische Echinococcose..............................................................................................4 

Chronic Wasting Disease CWD ....................................................................................6 

Wolfsangriffe auf Menschen - Das Eskalationsmodell ..................................................6 

Warum die Wölfe in Amerika “harmlos” waren ..............................................................7 

Den kleinen Wolf mit dem großen Wolf ersetzen ..........................................................8 

Der echte Wolf versus Hund – destruktive Hybridisierung ............................................8 

Ökologisches Management für heimische Biodiversität und Produktivität ....................9



 

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Sinnlosigkeit

Ich bin hier um Ihnen zu sagen, warum der Wolf nicht in besiedelte Landschaften gehört.

Wölfe fügen den Wildtieren unglaubliche Schäden zu. Sie richten erheblichen Schaden in der Landwirtschaft an. Sie sind eine Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung und die öffentliche Sicherheit, und unter jetzt gut bekannten Voraussetzungen töten sie Menschen.

Darüber hinaus zu all dem Leid, Schmerzen und Entbehrungen, die die Wölfe den Menschen auf dem Land zufügen, zu den enormen öffentlichen Ausgaben, um die Wölfe leben zu lassen, sind alle Bemühungen und Kosten sinnlos, denn in besiedelten Gebieten degradieren die Wölfe durch unvermeidliche Paarungen mit Kojoten und Haushunden in für den Artenschutz wertlose Hybriden, das heißt zu Coydogs und zu wilden Hunden. Besiedelte Landschaften als Lebensräume zerstören den echten Wolf erbarmungslos. Es ist nicht möglich, echte Wölfe in besiedelten Landschaften als Spezies zu schützen.

Was mit den Wölfen hier und in Europa gemacht wird, hat mit Naturschutz nichts zu tun. Was die Vereinigten Staaten und die EU durch ihre Gesetzgebung tun, ist eine sehr teure, brutale und gedankenlose Weise, die echten Wölfe auszurotten. Wir können den Artenschutz für den Wolf besser gestalten.

Zerstörung der Wildtierpopulationen

Wenn Wölfe in ein Gebiet eindringen, zerstören sie zuerst die Wildtierpopulationen.
Als ich in den 1960-er Jahren im Banff National Park arbeitete, gab es dort rund 2.500 Wapiti-Hirsche. Nachdem in den 1970-Jahren die Wölfe zurückgekommen waren, sank die Zahl der Wapitis auf unter 300. Außerdem wurden die Wapitis unsichtbar, sie versteckten sich nicht nur, sondern die Hirsche hörten auf, während der Brunftzeit zu röhren. Wir haben den gleichen schweigenden Wapiti-Hirsch auf Vancouver Island, wo ich jetzt wohne, dank der Wölfe, Pumas und Bären. Nach 1970 konnte ich im Banff Nationalpark beim Wapiti keine Verhaltensbeobachtungen mehr machen. Auch die Elche, die man in den 1960-er Jahren schön beobachten konnte, waren unsichtbar oder ausgestorben.

Das gleiche Muster war im Gebiet des Yellowstone Nationalparks zu beobachten, nachdem die Wölfe sich nach ihrer Ansiedlung reichlich vermehrt hatten. Die berühmte Herde nordischer Wapitis schrumpfte von 19.000 auf rund 4.000 Tiere. Warum nicht weniger? Weil die Nationalpark-Wapitis den Park verließen und in private Ländereien abwanderten, wo sie vor den Wölfen sicher waren. Ich wurde informiert, dass jetzt nur noch ungefähr 600 im Nationalpark überwintern. Die Wapitis zogen nicht nur in private Ranchen, sondern auch in die Streusiedlungen und kleine Städte wie Gardiner, wo sie auch vor den Wölfen sicher waren.

Genau das tun die Wapitis in kanadischen Nationalparks seit Jahrzehnten: Sie gehen in



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Stadtgebiete, um der Prädation zu entkommen. Schwarzwedelhirsche verhalten sich ebenso. Derzeit tun sie das in Westkanada in großen Ausmaßen, sie fliehen in die Vorstädte, Farmen, Streusiedlungen und sogar mitten in die Zentren von Städten. Schwarzwedelhirsche auf Vancouver Island sammeln sich in menschlichen Siedlungen, und im weiten Hinterland fehlen sie nahezu. Sie sind in den Städten nicht willkommen, aber sie bleiben hartnäckig da.

In Alberta haben die Wapitis das Forst-Reservat, ein Wolfsgebiet, verlassen und sind auf private Ranches umgezogen. Die Elche sind noch weiter gezogen, weit hinaus in die Prärie, wo sie nun entlang von Wasserläufen und in Niederungen leben. Vor 25 Jahren, als ich noch in Alberta lebte, taten sie das nicht. Im Yellowstone Nationalpark sind die Elche ausgestorben, was - selbstverständlich - der globalen Erwärmung zugeschrieben wurde.

Im Frühherbst 2006 ritt ich eine Woche von morgens bis abends durch einige der besten Elch-Habitate, die ich je gesehen habe. Ich habe viele Elch-Habitate gesehen in Kanada zwischen Montana/Idaho/Washington und der Grenze nach Alaska. Ich sah nie einen Elch, nicht mal eine Fährte oder eine Äsungsspur. Und das war während der Brunftzeit der Elche, wenn die Elchhirsche maximal aktiv sind. Die Landschaft, durch die ich ritt, war auch ein ausgezeichnetes Maultierhirsch-Habitat. In meiner Woche zu Pferde sah ich zwei Alttiere mit Kalb und fand eine Fegestelle von einem Hirsch. Ich nehme an, sie waren auch „Opfer der globalen Erwärmung”!

Auf Vancouver Island ist die jährliche Abschusszahl bei den Schwarzwedelhirschen von rund 25.000 pro Jahr auf circa 3.000 gesunken. In weiten Waldgebieten gibt es jetzt so gut wie keine Schwarzwedelhirsche mehr.

Meine Frau und ich haben direkt beobachtet, wie Hirsche aus der Landschaft flüchteten und zu Farmen und in Ortschaften rannten, als ein Wolfsrudel auftauchte. Nachts drängten sich Hirsche Körper an Körper an die Wände der Viehställe unseres Nachbarn, obwohl er Hofhunde hatte. Zum ersten Mal in vier Jahren kamen sie in meinen Garten und vernichteten die Obstbäume, die ich gepflanzt hatte.

Bei der Ankunft dieses Wolfsrudels flogen ungefähr 80 Trompeterschwäne davon, etwa 40 kamen zurück, nachdem das Rudel vernichtet war; als das zweite Wolfsrudel ankam, flogen auch diese Schwäne davon und kamen nicht mehr zurück, ebenso wenig die Wildgänse, die großen Schwärme amerikanischer Pfeifenten, die grün-geflügelten Krickenten, die Kragenhühner und die Fasane. Es ist also nicht nur das Hochwild, das verschwindet!

Kollegen aus Alaska setzten als Experiment auf einer Küsteninsel Wölfe aus. Diese Wölfe rotteten die Hirsche aus, sie versuchten Robben zu fangen und verhungerten. Ähnlich dokumentierte Tom Bergerud, der bekannteste Karibu Biologie auf diesem Kontinent, Ausrottungen von Karibus auf Inseln, die von den sich derzeit verbreitenden Wölfen besetzt waren.

Forschungen im Yellowstone zeigen, dass ein Wolf rund 22 Wapitis pro Jahr tötet, und dass die Wölfe beginnen das Land zu verlassen, sobald die jährliche Tötungsrate pro Wolf 16 Wapitis unterschreitet. Das ist etwa dieselbe Anzahl wie bei den Elchen in Skandinavien, die jährlich von Wölfen getötet werden.



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Aber wo gehen die Wölfe hin, wenn sie die Beute aufbrauchen?

Nach außerhalb des Nationalparks auf die Suche nach neuen Beutetieren. Hier könnten sie in eine Falle treten oder geschossen werden. Das führte zu lautstarken Protesten, dass die bösen Jäger die Parkwölfe schießen. Darüber wurde ein Buch geschrieben. Nicht erwähnt wurde darin das Parkmanagement, das es zuließ, dass die Wölfe zahlenmäßig die Tragfähigkeit des Gebietes überschritten. Ein klassisches Versagen des„Protektionismus”. Davon an anderer Stelle mehr.

Sie haben gefragt, was mit Ihren Elchen, Wapitis und Maultierhirschen geschehen wird, wenn die Wölfe in Colorado eingeführt werden und sich vermehren können. Die Elche werden ausgerottet, die Wapitis und Schwarzwedelhirsche dezimiert, außer denen, die auf privaten Ranchen, in Weilern und Vorstädten vor den Wölfen Schutz finden können. Streng geschützte Wölfe lernen sogar, das Wild in Stadtgebieten zu jagen, wie jetzt aus Deutschland bezeugt wurde.

Die Wildbestände werden zurückgehen, ebenso wie die Jagdmöglichkeiten. Kontrollierte Bejagung der Wölfe kann das rückgängig machen, doch die Bestandsregulierung wird, wie wir sehen werden, die Hybridisierung und die genetische Zerstörung der echten Wölfe beschleunigen.

Zystische Echinococcose

Die Wölfe bringen einige Krankheiten mit, von denen in der Geschichte die Tollwut und die Zystische Echinococcose die schlimmsten waren. Durch die moderne Medizin wurde die Gefahr verringert, nach dem Biss eines tollwütigen Wolfes zu sterben. Früher war es ein Grund für große Angst, denn der Biss eines tollwütigen Wolfes endete stets tödlich. In Bezug auf die zystische Echinococcose sind im Internet alle fachlichen Einzelheiten in Beschreibungen zu finden - alle außer dem Zusammenhang. Zystische Echinococcose ist eine üble Parasitose, verursacht durch die Aufnahme von Eiern des Hundebandwurms. Sie kann tödlich sein!

Die Gefahr geht in erster Linie vom Familienhund aus, der sich mit den Larven infiziert und dann aus seinem After hochinfektiöse Bandwurmeier auf dem Rasen, auf Wegen, auf der Veranda und in der Wohnung verstreut.

Man kann die Krankheit auch vom Umgang mit den Körpern oder Fellen von infizierten Wölfen bekommen, sowie durch Verzehr von Beeren und Pilzen, die durch in der Nähe liegenden Wolfskot mit Bandwurmeiern kontaminiert sind, auch beim Schieben eines Rasenmähers und bei der Arbeit mit einer Heupresse, wenn getrockneter Wolfs- oder Hundekot hineingerät, sowie beim Trinken von Wasser, das zuvor durch Wolfskot gesickert ist.

Eine starke Gefährdung besteht für Rancher-Familien, auf deren Ländereien sich infizierte Wapitis und Schwarzwedelhirsche einfinden, um dort den Winter zu verbringen, die sich in der Nähe von Gebäuden aufhalten, um den marodierenden Wölfen zu entfliehen.

Infizierte Elche, Wapitis und andere Hirsche tragen die mit winzigen Bandwurmköpfen gefüllten große Zysten des Echinococcus in ihrer Leber und Lunge. Meistens werden sie durch die Zysten sehr geschwächt und werden deshalb zu leichter Beute für die Wölfe.



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Wenn die Wölfe die Eingeweide fressen, nehmen sie auch die Zysten auf. Die kleinen Bandwurmköpfe werden dabei freigesetzt und heften sich innen an die Darmwand des Wolfes, wo sie zu adulten Bandwürmern heranwachsen. Nun produzieren sie Massen mikroskopisch kleiner Wurmeier, die mit der Wolfslosung herauskommen. Wenn die Wolfslosung trocknet, werden diese Eier in die Pflanzendecke der Umgebung geweht. Von den Pflanzen ernähren sich die Wapitis und Schwarzwedelhirsche. Im ihrem Darm schlüpfen aus den Eiern Larven, die sich durch die Darmwand bohren und über die Blutbahn in die Leber und Lunge, seltener auch ins Gehirn gelangen, wo sie langsam zu großen Zysten heranwachsen, die die Tiere so schwächen, dass sie zur Beute von Wölfen werden.

Wenn Jäger auf einer Ranch einen infizierten Hirsch schießen und den Aufbruch liegen lassen, kann es passieren, dass die Hofhunde den Aufbruch finden, fressen und sich mit dem Bandwurm infizieren. Dann verstreuen die Hunde innerhalb von sieben Wochen die Wurmeier an den Farmgebäuden, Stallungen und auf den Rasenflächen. Menschen werden in infizierten Hundekot treten und ihn versehentlich auf die Veranda und in die Wohnung schleppen. Hier breiten sich die Wurmeier auf den Fußböden aus, sie können auch auf Tische und Möbel geweht werden. Wenn der Hund an seinem After und an seinem Fell leckt, bringt er die Eier auf sein Fell.

Das höchste Infektionsrisiko besteht für die Babys und Kleinkinder, die am Boden, auf der Veranda und auf dem Rasen herumkrabbeln. Das Kind wird an seinen Händen lecken oder kontaminierte Nahrung aufnehmen, und die Bandwurmeier werden sich zu Zysten entwickeln. Da eine Infektion wahrscheinlich ist, beginnen zahlreiche Zysten in Leber und Lunge zu wachsen. Zysten im Gehirn sind normalerweise tödlich. Die Zysten wachsen anfangs langsam, so dass kaum etwas auffällt, bis das Kind zum Teenager herangewachsen ist. Dann zum Beispiel beim Sport platzt im Bauch eine Zyste. Manche Kinder sterben sofort an einem anaphylaktischen Schock. Diejenigen, die das überleben, müssen sich ausgedehnten operativen Eingriffen unterziehen. Wenn nur ein kleines bisschen des Parasitengewebes die Behandlungen überlebt, wächst es zu einer neuen Zyste heran. Eine furchtbare schwächende Lebensbedingung.

Die Hauptgefahr geht von Hunden aus, die von infiziertem Geräusch (Leber und Lunge) von Wapitis, Elchen und anderen Hirscharten gefressen haben, auch von Farm- und Ranch-Hunden, die einen infizierten Hirsch in einem Tal gefunden haben und von den Innereien gefressen haben.

Da die Hirsche im Winter auch in Streusiedlungen und Vorstädten Zuflucht suchen, ist es bei jedem Haushund, der einen toten Hirsch findet, wahrscheinlich, dass er erst sich infiziert und dann seine Besitzer. Jeder Hund, ob Jagdhund oder Begleithund, der einen toten Hirsch oder infizierte Gedärme findet, wird die Krankheit in das Haus und in die Nachbarschaft seines Besitzers einschleppen ebenso wie in die Schulhöfe.

Wo Hirsche überwintern, ist es als Vorsichtsmaßnahme notwendig, Hunde regelmäßig zu entwurmen, ebenso wie die Entsorgung toter Hirsche. Es ist von essenzieller Wichtigkeit sicherzustellen, dass die Jäger in der Jagdsaison infizierte Eingeweide der Beseitigung zuführen. Ein Problem ist, das allen Jägern beizubringen.

Seien Sie sehr vorsichtig mit Leuten, die die Krankheit verharmlosen. Der Echinococcus granulosus ist kein gutartiger Parasit. Delane C. Kritsky, emeritierter Professor der Idaho



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State University, war 35 Jahre lang Dekan und Professor am Institut für Gesundheit und Ernährung, er sagt: Wir sollten die Frage stellen, wer (die U.S. Regierung, der Fish and Wildlife service, die Wolfs-Befürworter) denn die Rechnungen für medizinische Behandlungen und die Bestattungskosten bezahlt für die, die als Resultat der Einführung der Wölfe in Idaho, Montana und Wyoming damit infiziert werden.”

Wölfe sind auch bekannte Überträger von Rindertuberkulose und Brucellose, Neospora caninum (verursacht Fehlgeburten bei Rindern) und natürlich Tollwut. Im Yellowstone Nationalpark kamen Wapitis, dadurch dass sie sich weit aus dem Park entfernt haben, mit Brucellose infizierten Wapitis in Kontakt und wurden angesteckt. Im Wood Buffalo Nationalpark haben die Wölfe beim Bison die Tuberkulose und Brucellose nicht eliminiert. Die Wölfe machen sich nicht die Mühe, einen alten kranken Bisonbullen zu reißen und zu Tode zu bringen, stattdessen erbeuten sie lieber die jungen Bisons.

Chronic Wasting Disease CWD

Die Chronic Wasting Disease (Chronische Auszehrungskrankheit) ist ein Moloch, der in amerikanische Wildpopulationen eindringt. Wegen der Prävalenz wurde vorgeschlagen, dass diese verderbenbringende Krankheit durch Prädation ausgelöscht werden könne. Einführung und Ausbreitung von Wölfen in Gebieten, in denen diese Krankheit endemisch bei Schwarzwedelhirschen und Wapitis ist, würde die Krankheit auslöschen. Das ist nicht der Fall, im Gegenteil, es fördert ihre Ausbreitung.https://de.wikipedia.org/wiki/Chronic_Wasting_Disease

Wölfe erzeugen Panik unter den Hirschen. Das Beuteschlagen führt zu verzweifeltem Fluchtverhalten über weite Distanzen sowie verzweifeltem Suchen nach wolfsfreien Orten, die es hauptsächlich aufgrund der Anwesenheit von Menschen wolfsfrei sind. Ich bin selbst Augenzeuge dieser von den Wölfen ausgelösten Panik bei den Hirschen. Und ich habe es auch bei Weidevieh selbst beobachtet.

Weil die Wölfe bei ihrer Ausbreitung große Entfernungen zurücklegen, streuen sie von Beutetieren aufgenommene Prionen mit ihrem Kot und Urin über große Entfernungen aus und zwar in konzentrierter Form. Mehr Ranchen werden mit CWD kontaminiert, ebenso öffentliche Flächen.

Und wer, der bei klarem Verstand ist, würde eine mit CWD infizierte Ranch kaufen oder eine an eine infizierte angrenzende Ranch? Schade ist, dass wir generell versucht haben, die CWD lokal einzugrenzen, anstatt die tiefere Ursache der Ausbreitung zu bekämpfen: den kommerziellen Handel mit Wildtieren.

Wolfsangriffe auf Menschen - Das Eskalationsmodell

Obwohl echte Wölfe Menschen selten angreifen und sehr scheu sind, töten sie Menschen dennoch vorhersagbar unter bestimmten Voraussetzungen.

Historische Aufzeichnungen belegen, dass in Eurasien Zehntausende von Menschen von Wölfen getötet wurden. In Kriegszeiten waren sie den Germanen bekannt als die „Totentiere des Schlachtfelds”, die die Schlachtfelder belagerten und die toten Soldaten fraßen. Auf den Schlachtfeldern der frühen Moderne stellen die Mediziner fest, dass die Wölfe meistens das menschliche Fleisch dem von Pferden oder anderen Haustieren vorzogen.



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Wenn Wölfen anfangen, Menschen ins Visier zu nehmen, tun sie das auf diagnostische Weise. Sie verringern nach und nach die Distanz, aus der sie die Menschen beobachten. Sie setzen ihr Erkundungsverhalten fort, indem sie an der Kleidung ziehen, unbedeckte Hautstellen lecken, bevor sie einen anfangs noch ungeschickten Beißangriff versuchen. Nicht nur Nahrungsknappheit triggert das Erkundungsverhalten. Das kommt auch bei wohlgenährten Wölfen vor, die öfters Orte aufsuchen, wo Abfälle gelagert werden.

Das Schlüsselkennzeichen in ihrem Verhalten, auf das man achten muss, ist ständiges Beobachten von Menschen. Anders als die Hunde sind die Wölfe visuelle Lerner, sehr intelligente Beobachtungslerner. Ständiges Beobachten von Menschen signalisiert beim Wolf die Intention, den Menschen als potenzielle Beute anzugreifen.

Warum die Wölfe in Amerika “harmlos” waren

Ein vorherrschender Mythos ist, dass Wölfe so scheu seien, dass sie keine Menschen angreifen würden, besonders nordamerkanische Wölfe, bei denen über den längsten Zeitraum kein Angriff eines gesunden Wolfes auf eine Person zu verzeichnen war.
Als der Student Kenton Carnegie von Wölfen getötet wurde, sagte ein im Bereich Umweltwissenschaften anerkannter Wissenschaftler, der aber nichts vom Spurenlesen versteht, das seien Schwarzbären gewesen. Ignoriert wurden die Untersuchungen zweier gebildeter Menschen aus der indigenen Bevölkerung, die im Spurenlesen besonders qualifiziert waren. Das entspricht einem Muster, das Erfahrungswissen der eingeborenen Amerikaner nicht anzuerkennen.

Der Mythos selbst kann zurückverfolgt werden zu einigen nordamerikanischen Wolfs- Spezialisten in den 1950-er Jahren, denen damals die Kenntnisse über Wölfe fehlten, die wir heute haben, die die historischen Aufzeichnungen als “Märchen” missverstanden, weil Wolfsangriffe auf Menschen in Nordamerika äußerst selten vorkamen.

Es blieb lange Zeit ein Rätsel auch für große Wolfskenner wie Prof. Erich Klinghammer vom Wolf Park Battle Ground in Indiana, mit dem ich in den vergangenen Jahrzehnten viele Male über diese Frage diskutiert habe.

Heute wissen wir: Im 19. Jahrhundert wurden die Naturlandschaften Kanadas und Alaskas nicht nur von der indigenen Bevölkerung und neuen Landbewohnern besiedelt, durch den Zustrom von Jägern wurden die Wildbestände zeitweise ausgebeutet, wobei große private Ländereien durch Beamte der Prädatorenkontrolle der Regierungen vor Prädatoren gesichert wurden.

Zur Wolfskontrolle gehörte die flächenhafte Ausbringung von vergiftetem Pferdefleisch. Vor allem aber: Weite Gebiete wurden in Fanggebiete eingeteilt und - im Falle Kanadas - von rund 60.000 Trappern mit Fallen ausgestattet. Diese sehr armen, hart arbeitenden Männer waren zum Überleben auf Wildtiere und Hundeschlitten angewiesen. Da Wölfe Wildbestände zerstreuen, Fallenlinien folgen, Felle beschädigen und Hunde töten, waren die Trapper den Wölfen nicht wohlgesonnen.

Die Wolfspopulation Kanadas wird heute auf 60 000 geschätzt. Im 19. Jahrhundert waren es wahrscheinlich weniger als die Hälfte davon. Auf jeden lebenden Wolf kamen ein oder zwei Trapper, wenn die bewaffneten Nicht-Trapper in diesen Gebieten nicht mitgezählt werden.



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Es gibt riesige Gebiete, in denen Wolfsrudel umherstreifen. Alle Wölfe der kanadischen Wildnis des 19. Jahrhunderts waren daher in ständigem Kontakt mit ihnen sehr feindlich gesonnenen Menschen. Das bedeutet, alle Wölfe wurden ständig erzogen, Menschen zu meiden. Wegen der Wolfskontrolle gab es eine Überfülle an Wildtieren, die ich noch persönlich erlebt habe. Darum wuchsen die Wölfe, umgeben von einem überreichlichen Nahrungsangebot, zu scheuen Riesen von fast unglaublicher Körpergröße heran. Das habe ich noch persönlich erlebt.

Wegen der geringeren Populationsdichte war die Echinokokkose relativ selten. Angriffe auf das Vieh kamen nur sehr begrenzt vor. Angriffe auf den Menschen waren unbekannt.

Das Fernhalten der Wölfe aus den besiedelten Landstrichen bewahrte die Integrität der Rudel und die genetische Identität der Wölfe. Riesenwölfe, die in funktionellen Rudeln leben, werden nicht mit Kojoten oder Hunden hybridisieren, sondern diese vernichten. Die Wolfstötungen durch Trapper waren jedoch begrenzt. Sie beliefen sich auf nur etwa einen Wolf pro fünf Trapper pro Jahr, wenn man die Prämien betrachtet.

Den kleinen Wolf mit dem großen Wolf ersetzen

Nordamerika hat zwei Arten von Wölfen, einen Kleinen einheimischen Wolf, der das unglaubliche Raubtier Höllenloch überlebte, das Nordamerika während der Eiszeiten kennzeichnete, und einen Großen Wolf, der wiederholt aus Sibirien kam, der sich in der nordamerikanischen Fauna wenig ausbreitete und sich erst vermehrte, als der Mensch vor etwa 12.000 Jahren einen Großteil der heimischen Megafauna ausgerottet hatte.

Der kleine Wolf, der Koyote, ist ein sehr schlauer, anpassungsfähiger kleiner Bursche, der in der Gegenwart des großen Wolfes schlecht abschneidet, der aber in besiedelten Landschaften zahlenmäßig explodiert und zum Kulturfolger wird. Mit menschlicher Hilfe breitete er sich bis Alaska und Mittelamerika aus, und seine Bestände expandieren weiter. Es ist unangenehm genug, dass er groß angelegte Kontrollmaßnahmen ausgelöst hat. In den USA werden pro Tag rund 1.000 Kojoten getötet.

Sie haben mit Ihren Gesetzen zu gefährdeten Arten auch legal gemacht und von den Gerichten bestätigt, dass der große Wolf dort platziert wird, wo der kleine Wolf jetzt lebt. Hat sich jemand Gedanken gemacht, was dieses Ersetzen bedeutet? Glauben Sie, Sie werden glücklich sein, den ungeschützten kleinen Wolf durch den streng geschützten großen Wolf ersetzt zu haben? Sprechen Ihre Gesetzgeber denn miteinander? Weiß die rechte Hand, was die linke tut?

Der echte Wolf versus Hund – destruktive Hybridisierung

Der Schutz grauer Wölfe in besiedelten Landschaften und ihre freie Vermehrung führt langfristig zu Wölfen, die sich mit anderen Caniden in den besiedelten Landschaften, mit Kojoten in Nordamerika und Goldschakalen in Europa und mit Haushunden in beiden kreuzen. Das ist oder wird das Schicksal echter Wölfe sein, als Spezies gigantisch zum Aussterben verurteilt zu werden. Das Endprodukt des heutigen amerikanischen und europäischen sogenannten Wolfsschutzes" besteht darin, den echten Wolf als Spezies zu verlieren und ein vom Menschen verursachtes Artefakt, einen wertlosen Hybriden, zu produzieren.



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Der echte Wolf ist eine Spezies, der Hund nicht. Eine Spezies ist ein Produkt der Natur, die sie seit Jahrmillionen formt. Im Gegensatz dazu ist der Haushund KEINE Spezies, sondern ein Artefakt der menschlichen Schöpfung unter Verwendung der Genetik des wilden Wolfes und anderer Caniden. Der Hund ist eine großartige, nützliche, aber auch künstliche Kreation, ohne die ich nicht leben möchte. Ich danke der Vorsehung, dass die Hunde, die ich habe, keine Wölfe sind! Hunde wurden vom Menschen geschaffen, um menschlichen Bedürfnissen, unseren Lebensräumen und beruflichen Aktivitäten zu dienen. Sie sind ein wertvoller Schatz, wie Hundebesitzer bestätigen können.

Der echte Wolf ebenso. Es steht außer Frage, dass wir die Erhaltung des echten Wolfes in der heutigen Zeit sicherstellen müssen. Es kann jedoch nicht so gemacht werden, wie es heute in den USA und der Europäischen Union praktiziert wird. Denn dieser Versuch, Wölfe zu erhalten, führt unerbittlich zu einer langsamen, aber sicheren Hybridisierung mit Hunden und Kojoten und damit zum Verlust des echten Wolfes. Die Hybridisierung von Wölfen mit Haushunden und Kojoten ist eine Möglichkeit, den echten Wolf zu vernichten, indem man seine Genetik zerstört. Natürlich sind Wölfe und Hunde genetisch eng verwandt. Aber fast die gleiche Grundgenetik kann ganz verschiedene Tiere hervorbringen. Der Hund ist kein Wolf, egal was passiert. Auch Mensch und Schimpanse sind genetisch sehr eng verwandt, aber sehr unterschiedliche Organismen. Schweine und Wale sind genetisch eng verwandt, aber man tut nichts für den Walschutz, indem man Schweine schützt. Haushunde in die gleiche Spezies wie Wölfe einzuordnen, ist eine tiefe Verwirrung der Kategorien.

Folglich wird der Wolf nach all den Versuchen und Schwierigkeiten, Wölfe in besiedelte Landschaften einzuführen, nach all den Kosten für die öffentlichen und privaten Geldbörsen, nach all den durch diese Wölfe verursachten Zerstörungen, nach all den Schmerzen und Leiden, die Menschen, Vieh, Haustiere und Wildtiere befallen, nach dem Verlust von öffentlichen Schätzen wie Wildbeständen, am Ende genetisch ausgerottet und durch ein wertloses Artefakt der Hybridisierung ersetzt. Eine Leistung, etwas Naturschutz, etwas, worauf man wirklich stolz sein kann!

Ökologisches Management für heimische Biodiversität und Produktivität

Das Fiasko des Protektionismus" wird von guten, aber gedankenlosen Naturliebhabern vorangetrieben. Im Moment beklagt der Nationalparkdienst, dass in den US-Nationalparks die Artenvielfalt sinkt (Arten sterben aus), während gleichzeitig in den Parks über 6.500 invasive Pflanzen- und Tierarten leben. Management in Nationalparks ist in erster Linie Schutz - also nichts tun! (denn die Natur weiß es am besten", sie stellt das ökologische Gleichgewicht" wieder her und so weiter). Doch in Wirklichkeit führt das Nichtstun zum Aussterben empfindlicher einheimischer Arten, während die Raufbolde der Pflanzen- und Tierwelt, die invasiven Arten, unter strengem Schutz gedeihen und sich ausbreiten. Ist das Naturschutz? Sind Bedienstete der Nationalparks intellektuell in der Lage, zwischen Degeneration und Evolution zu differenzieren?

Um es mit anderen Worten auf den Punkt zu bringen: In einem Projekt in Kalifornien, Wildergarten, kaufte ein Gentleman, Mark Vande Pol, in heftiger Opposition zu den Nationalparks und ihrer ruinösen Politik des Nichtstuns 6,3 Hektar Land, auf dem es nur 60 Pflanzenarten gab, die derzeit sichtbar und reproduzierbar sind. Nach 28 Jahren harter,



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intelligenter und aufschlussreicher Arbeit zählt man heute etwa 245 heimische Arten, während er weitere 125 Exoten kontrolliert, die einst im Samenbestand waren. Einzigartig ist, dass das Projekt einen besonderen Schwerpunkt auf kleine einjährige Pflanzen legt. Tatsächlich ersetzt er aktiv einen exotischen Samenbestand durch heimische Arten! Haben Sie schon einmal von einem derartigen öffentlichen, Stiftungs- oder Universitätsprojekt gehört? Sehen Sie, worauf ich abziele?

Die publikumswirksame Klage der National Wildlife Föderation über Zustände in den geschützten" Gebieten ist zu einem großen Teil auf die Selbstbehauptung eines dogmatischen, unkritischen Protektionismus zurückzuführen, in dem sogar das Monitoring vermieden würde, da es nach Intervention riecht. Ergo, keine Wissenschaft, keine Wissenschaft stört die fundamentalistische religiöse Auffassung, dass Schutz" die Rettung der Natur sei. In Wirklichkeit ist es genau das Gegenteil! Die protektionistische Politik führt zu einer Degeneration der Natur, je länger und effektiver der Schutz, desto größer die Degeneration. Hat die Wildlife Föderation jemals Lehren aus dem großen und - wenn sie arbeiten darf - wunderbaren nordamerikanischen Modell der Wildlife Conservation gezogen?

Truthähne waren praktisch ausgestorben. Was ist mit ihren Zahlen heute? Brautenten waren praktisch ausgestorben, aber nicht mehr. Wie kommt's? 1974 waren Dickhornschafe in den USA im Niedergang, trotz aller Versuche, sie zu schützen", und das seit über einem Jahrhundert in Kalifornien. Alles war vergeblich. Die Ursache des Rückgangs wurde 1974 öffentlich festgestellt, eine Gesellschaft zur Umsetzung der Rettung wurde 1976 ins Leben gerufen, und innerhalb von 25 Jahren wuchs die Population der Dickhornschafe um fast 50%. Wie kommt das?

Warum haben wir heute so viel mehr Wapitis als vor drei Jahrzehnten? Wobei diese nicht im Yellowstone National Park leben! Dort hat die Im Park tun wir nichts – Politik” den Park-Wapiti fast vollständig auf private Ranch-Ländereien vertrieben. Welch ein Erfolg!

Oh, ich muss auch hinzufügen: Platzieren Sie Wölfe in den Yellowstone Park - wo alles geschützt" ist. Der Elch ist davon ausgestorben. Wie kommt's? Wir sind dabei, das Waldkaribu in Nordamerika für immer zu verlieren dank Protektionismus für selbiges und sein „Habitat”. Woran liegt das?

Das Paradigma der natürlichen Regulation der Naturschützer ist ein intellektuelles Versagen, was ersichtlich wird, wenn man versteht, dass Ökosysteme anders als Individuen einer positiven, nicht einer negativen Rückkopplung unterliegen. Zu glauben, dass die Natur es schon richtig machen wird, was auch immer das bedeuten mag, führt oft genug zu verarmten Landschaften mit geringer Produktivität und Biodiversität. Der Weg der Natur" führt nicht immer zum Produktiven, zum Vielfältigen und Schönen. Ganz im Gegenteil. Und wir haben das Offensichtliche nicht bemerkt, das sich vor unserer Nase abspielt: Das revolutionäre nordamerikanische System der Wildverwaltung und Hege rettete nicht nur Arten vor dem Aussterben, sondern schuf auch eine Landschaft voller Leben, voller Produktivität, voller Ehrfurcht und Schönheit sowie hohem Nutzen für die Gesellschaft und beweist, dass das öffentliche Eigentum an Land und Ressourcen nicht zur Tragödie der Allgemeinheit" führte, sondern im Gegenteil. Es führte zum Triumph des Gemeinwesens. Die Tragödie resultierte aus finanziellen Interessen, die das Gemeinwohl untergraben.

Müssen wir eine Politik aufgeben, die Produktivität, Reichtum und Schönheit, aber auch einen humanen Umgang mit Wildtieren hervorgebracht hat? Soll das Schicksal der Tiere sich ändern? Anstatt dass sie von der Kugel eines Jägers rasch getötet werden, sollen sie



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11 Geist, V. Big Game Forever Banquet and Wolf Symposium, August 11-2018, Grand Junction, CO.
langsam in Stücke gerissen und stundenlang von Wölfen gefoltert werden, die zerren und rupfen bis bei ihren unglücklichen Opfern ein langsamer qualvoller Tod eintritt. Welcher Jäger hat jemals wild auseinandergerissene Tiere zurückgelassen? Welcher Jäger würgt seine Beute langsam zu Tode? Welche Unmenschlichkeiten zwingen die Protektionisten und ihr rücksichtsloses Vorgehen unserer unglücklichen Tierwelt auf?

Wir müssen klarstellen, dass wir die Natur erheblich verbessern können. Tatsächlich tun wir das jeden Tag in unserem täglichen Leben und Handeln. Wir übertreffen die Vögel und können massenweise Menschen an entfernte irdische Ziele oder gar Menschen zum Mond und Sonden darüber hinaus transportieren. Wir können am Nachthimmel so viel weiter sehen, als das menschliche Auge reicht. Wir können die Natur auf den kleinsten Flächen erhalten, wo Nationalparks teilweise daran scheitern, dass sie zu klein sind. So ihr Klagegesang! Wenn im Do Nothing"-Modell ein Weiterleben von Raubtieren und Beute erreicht wird, dann auf Flächen, die unser Fassungsvermögen übersteigen, wie circa 150 Wölfe und 2.500 Bisons im Wood Buffalo Nationalpark, der die Schweiz in seiner Größe übertrifft! Gut, dass wir so ein Areal zum Vergleich haben. Sehen Sie sich die wunderbaren Bücher von Dr. Lu Carbyn an über Bisons und Wölfe. Lesen und lernen!

Nicht alles Natürliche" ist gut, nicht alles Natürliche" ist schön, nicht alles Natürliche" ist es wert, dafür zu kämpfen. Ganz im Gegenteil! Waldbrände sind natürlich ebenso wie Tuberkulose, Borreliose und Sepsis. Wir werden aufgefordert, wildreiche Landschaften mit einer bewährten und humanen Behandlung der Wildtiere zu verlassen, damit daraus riesige völlig verarmte Biotope entstehen, in denen die Wildtiere den schrecklichen Grausamkeiten und der Unmenschlichkeit des Todes durch Raubtiere ausgesetzt werden. Ist das ein Ziel, das es wert ist, gefeiert zu werden? Ist das ein erstrebenswertes Ziel?

Dr. Lu Carbyn, Kanadas bedeutendster Wolfsexperte, sagte:

Ich glaube nicht an die Reinkarnation, aber wenn ich falsch liege, kann ich nur sagen:

Herr, bitte lass mich nicht als BISON IN WOOD BUFFALO NATIONAL PARK auf diese Erde zurückkehren.




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